Episode 2: Spitäler im Hitzestress – Müssen wir beunruhigt sein?

Shownotes

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00:00:05: Die Meteorologen messen erstmals vierzig Grad Celsus in der Wiener Innenstadt.

00:00:15: Die Menschen in Österreich sind körperlich und mental stark belastet, was sich unter anderem in einer starken Zunahme von Rettungsfahrten äußert.

00:00:23: Zielort für die Rettungspfaden sind oftmals die Spitäler und ihre Notaufnahmen.

00:00:27: Die Gesundheitsversorgung sieht sich konfrontiert mit einer schwierigen Situation – auf der einen Seite die demografische Entwicklung Mehr Leute, die aber im Durchschnitt immer älter und damit vulnerabler werden?

00:00:37: Auf der anderen Seite die Auswirkungen des Klimawandels.

00:00:40: Mehr- und immer längere Hitzerperioden – und damit einhergehend eine hohe gesundheitliche Belastung für die Bevölkerung!

00:00:47: Die Kombination bringt die Spitäler als Teil der kritischen Infrastruktur an ihre Belastungsgrenzen.

00:00:52: Die verantwortlichen Managerinnen und Managers sehen sich mit kritischen Fragen konfrontiert.

00:00:57: Hält die Infrastruktur stand?

00:00:59: Stehen die nötigen Services auch in Zukunft zur Verfügung?

00:01:02: Und schließlich Was passiert, wenn ich einmal in der Notaufnahme lande?

00:01:09: Ich bin Bern Stampfel und Sie hören den FM Talk – Den Zukunftspodcast der FM-Brosch.

00:01:15: In diesem neuen Format besprechen wir Antworten auf die existenziellen Zukunftsfragen, die die Facility Manager in Österreich umtreiben.

00:01:22: Wir, das ist die Facilty Management Austria und ihre global agierende Schwester die IFMA.

00:01:28: Unser jahres Schwerpunkt im Jahr ist die Klimawandelabpassung.

00:01:33: Denn das Klima ändert sich!

00:01:35: Aber was bedeutet das für unsere Gebäude und die vielen Millionen Menschen, die sich darin aufhalten?

00:01:41: Welche Services werden nötig sein?

00:01:43: Und welche Chancen ergeben sich daraus für die Unternehmen, die FM anbieten.

00:01:48: Mein heutiger Gast ist Angelika Ludwig.

00:01:50: Sie plante Wiener Spitäler der Zukunft aber werden diese dem Klimawandel standhalten?

00:01:59: Wir sind heute Beim FM Talk, der zweiten Episode unseres FM Talks und ich bin heute zu Gast im Wiener Gesundheitsverbund bei der vordiplomischen Angelika Ludwig.

00:02:11: Sie sind verantwortlich für das Investitionsprogramm im Vorstandsresort Infrastrukturmanagement des WieGef.

00:02:20: Ich hätte es so verstanden dass sie damit auch zumindest heilverantwortlich sind für dieses Rahmenbauprogramm, das Wieners Gesundheitsverbunters hat diese Funktion insofern in das Interesse geweckt bei uns, als wir uns im Jahresthemen auseinandersetzen mit Klimawandelanpassungen.

00:02:37: Also Klimawandelanpassung ist das Jahresthema des FM Talks und Spitäler gehören natürlich in einer gewissen Art und Weise zur kritischen Infrastruktur einer Stadt.

00:02:48: Und so bin ich froh dass wir sie heute interviewen dürfen.

00:02:50: Herzlich willkommen beim FM Talk!

00:02:52: Dankeschön

00:02:53: Damit sich unsere Hörerinnen und Hörern ein bisschen zurechtfinden, wo wir sind.

00:02:57: Wir sind im achtzehnten Stockwerk am Gelände des Wiener AKHs.

00:03:02: Unsere Aussicht ist fantastisch!

00:03:05: Und wir sehen zum ersten Mal seit zwei Wochen so was ähnliches wie Wolken.

00:03:09: Wir haben Ende oder ich hoffe zumindest dass es das verübergehende Ende einer langen Hitzeperiode ist.

00:03:15: Wir hatten vergangenen Sonntag zum ersten mal vierzig Grad in der Stadt Wien gemessen.

00:03:20: Das belastet die Menschen, das belastete Infrastruktur und daraus leitet sich vielleicht auch ein bisschen das heutige Thema ab.

00:03:27: Was bedeutet der Klimawandel für die kritische Infrastruktur?

00:03:31: Wie bereitet man sich vor?

00:03:32: oder auch überspitzt gesagt muss die Bevölkerung beunruhigt sein?

00:03:36: kann sie beruhigt sein.

00:03:37: Das ist ein bisschen dass was wir heute herausarbeiten wollen.

00:03:41: und dann natürlich speziell am Beispiel der Wiener Spitaler oder Kliniken, wie man so sagen kann.

00:03:47: Ich habe einen interessanten Zeitungsartikel gelesen im Vorfeld und es war eine Studie die ist gestern rausgekommen dass man untersucht hat das wären solche Hitzewellen um neun Prozent mehr Rettungseinheit zu sehen.

00:04:00: Und nachdem wir momentan mit der Vorbereitung auf dieses Interview beschäftigen, haben wir gedacht das ist doch echt interessant weil wahrscheinlich machen die meisten dieser Rettungseinsätze finden ja end in einem ihrer Kliniken.

00:04:11: Das würde ich zumindest vermuten.

00:04:13: Das heißt sie haben eigentlich eine doppelte Herausforderung zu bewältigen dass sie einerseits Gebäude oder ein Infrastruktur bereitstellen müssen die dem Klimawandel standhält und andererseits natürlich einen verstärkten Ansturm von Leuten auch Stand halten wird.

00:04:30: Und das Rahmenbauprogramm für die Wiener Gesundheitseinrichtungen datiert aus dem Jahr zwanzig, zweieinzwanzig oder zumindest wurde es damals im Gemeinderat beschlossen.

00:04:41: Und jetzt ist für mich so ein bisschen ... Die Frage ist denn noch aktuell?

00:04:46: Planen wir noch das Richtige weil seit Zweiundzwanziger mal intensives Hochwasser gegeben wird durchaus intensive Hitzewelle.

00:04:54: wie sehen Sie das?

00:04:56: Also ich sehe schon, dass wir auf einem richtigen Wege sind.

00:04:59: Wir haben gute Vorgaben und auch gute Experten, wir haben gute Innovationen die wir umsetzen werden.

00:05:06: in unseren Programmrahmenbauprogrammes genannt wird über die Standorte der Wiener städtischen Kliniken Die Standorte die davon betroffen sind oder die sie freuen dürfen.

00:05:15: das ja neue große Zentralkliniken kriegen sie in Hitzing & Otterkring Und es wird in der Landstraße saniert.

00:05:23: Stationssanierungen werden gemacht und auf dem Standort Donnerstadt wird zurzeit die Speisenversorgung neu gemacht Und auch die zentrale Notaufnahme bekommen eine ganz große, schöne zentrale Notaufnahmen in der Klinik Donnerstadt.

00:05:37: und dann haben wir noch die Klinikaferiten.

00:05:40: Wo wir schon einige Bauwerke umgesetzt haben wie die Intremistische Psychiatrie, das Ausweichbauwerk damit jetzt die große neue Zentralgebäude machen können wo Bulmologie, Kardiologie usw.

00:05:52: also drinnen verortet sein wird.

00:05:54: Die Anpassung an diese Klimakapriolen gibt es viele Strategien von Stadt natürlich vom Bund.

00:06:00: Und wenn man das von oben her abricht, dann haben wir die Klimaanpassungsstrategie aus dem Jahr der Bundesregierung.

00:06:07: Die wird Regionalgesteutung umgesetzt im Smart City-Wienrahmen-Strategie und darin finden sich Strategien für den nachhaltigen Entwicklung der Stadt Wien und auch zur Klimaanassung.

00:06:19: Das heißt sie betten sich quasi ein in ein etwas größeres Programm abgeleitet Klimazielen oder Strategien der Republik eigentlich, runtergebrochen auf die Stadt Wien und von der Stadt Winn sind sie natürlich ein wesentlicher Baustein.

00:06:37: Viele werden es wissen, aber nicht alle, die uns zuhören, werden wissen was der WGF ist.

00:06:42: Ich habe das kurzmehr angeschaut.

00:06:43: Sie sind mit dreißigtausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der größten Gesundheitseinrichtungen Europas.

00:06:50: Genau so

00:06:52: ist es ja.

00:06:52: Vielleicht können sie noch kurz schildern, was denn die Eckpunkte dieses Rahmenbauprogramms sind?

00:06:57: Ich hätte verstanden bis zum Jahr zwanzig vierzig.

00:06:59: gibt's da einfach einen Plan und inwiefern nimmt er auch wirklich Bezug auf diese Herausforderung, die es aus dem Klimawandel ergeben wird?

00:07:07: nicht der einzige Eckstein sein, sondern es wird auch andere geben.

00:07:09: Aber sicher ein wesentlicher.

00:07:11: Das ist natürlich ein wesentlicher Klima und Energie vor allem.

00:07:15: Energiebereitstellung für so große Zentralbauten wie die Kliniken in Hitzing und Rottergrin sind natürlich ein Thema.

00:07:22: Und es ist natürlich so dass das Rahmen im Bauprogramm viele Projekte vorschreibt.

00:07:28: bis zu zweizig vierzig setzt der Wiener Gesundheitsverbund des größten Modernisierungsprogramms seiner Geschichte und ich glaube es ist sogar in Europa das größte Programm um.

00:07:37: Es wird die gesamte Gebäudeinfrastruktur von Bavillon-System, Spitella, Otterkring, Hitzing und Favoriten umgestellt auf Zentralkliniken ja, auf Zentralgebäude weil die Bavillonsstruktur nicht mehr up to date ist und sie ist auch nicht zeitgerecht leistungsintensiv und personalintensif, sagst du mal.

00:07:58: Also das hat früher zu Jahrhundertwende einen Sinn gehabt wo man die Krankheiten sozusagen die sehr ansteckend war in verschiedenen Bar wie uns gegeben hat weil wir einfach diese medizinischen Möglichkeiten von heute nicht gehabt haben.

00:08:11: Das heißt da ändert sich auch tatsächlich jetzt wirklich die Gebäudestruktur der ganzen Standorte also weg vom einzelnen Gebäuden hin zu mehr zentralisierten Einheiten

00:08:22: Genau, zum zentralisierten Eintracht.

00:08:24: Natürlich dass da die Infrastruktur kurz schnell und knapp ist also wenn ein Notfall kommt im kurzen Wegen in schnellen Wegen alles abgehandelt werden kann auch für den Patienten.

00:08:34: in kurzen wegen abgehandeln werden kann sozusagen der Patient in der Klinik.

00:08:40: Genau.

00:08:41: Kurze Wege schnelle Diagnostik und auch sozusagen auch die schnelle weitere Versorgung die sie dann folgen muss.

00:08:50: Ich habe mir im Vorfeld aber lang geschaut, was zum Zeitpunkt des Gemeinderatsbeschlusses.

00:08:55: Das war ja in den Jahren die Jahr-Zitade vom Stadtrat Peter Hacker gefunden.

00:09:01: Vielleicht kann ich das kurz zitieren.

00:09:02: Allein bis zu zwanzig, dreißig werden wir rund drei Komma drei Milliarden Euro investieren.

00:09:07: Das ist eine gewaltige Sunge!

00:09:08: Die Kliniken werden nicht nur auf den letzten Stand der Technik bzw.

00:09:12: Wissenschaft gebracht sie werden auch klimagerechte Standards umgerüstet.

00:09:17: Jetzt interessiert mich natürlich gerade dieses klimagrechte Standards was man sich darunter vorstellen kann.

00:09:22: Ich hätte verstanden dass Sie ja auch so etwas wie einen Kriterienkatalog für nachhaltiges Bauen herausgebracht haben, der wurde auch ausgezeichnet.

00:09:32: Was steht denn da so drin?

00:09:33: Was ist den klimagerecht und was bedeutet speziell im Zusammenhang mit Spitälern- und

00:09:37: Gesundheitsversorgung?".

00:09:39: Also dieser nachhaltige Katalog ist für uns... eine Vorgabe in allen Projekten.

00:09:45: Es gibt da vierhundertfünfzig Nachhaltigkeitsanforderungen für die Planung, für den Bau und für den Betrieb.

00:09:51: Die sind aufgeschlüsselt und werden sozusagen sukzessive in der Planung im Bau- und Betrieb abgehandelt.

00:09:57: her.

00:09:58: Wir haben dazu auch diesen Nachhaltigkeitskatalog Regeneratives Bauen und nachhaltiges Bauen herausgebracht.

00:10:05: Den Umsetzungsbericht von zweiundzwanzig bis fünfundzwantig gibt es von Wiegew Und da sind natürlich so Kriterien wild drinnen.

00:10:13: Wie kann man kurz sagen, wie Baudeil-Aktivierung?

00:10:16: Begründe Dachterrasen, Fassadenbegrünungen, Grünraumgestaltung ist ein großes Thema.

00:10:23: Da auch die Überhitzung durch Grünraumgestaltung oder durch Fassadebegründungen und begrünte Tächer auch schon entgegengesteuert kam.

00:10:32: Das heißt sie haben eine Art Mindest... Kriterien-Katalog geschrieben.

00:10:37: Da sind vierhundertfünfzig Kriterie stehen da drin, die sich in unterschiedliche Kategorien wahrscheinlich einteilen und man kann davon ausgehen wann immer der Wiege für jetzt etwas Neue baut dann ist zumindest dieses Mindestkriterium erfüllt und es wird eine Gebäudebegrünung geben Es wird eine Bauteilaktivierung geben Es werden gewisse Art von Energieversorgung geben.

00:10:57: Wahrscheinlich gibt's auch Kriteriaen die sich ein bisschen an den Betrieb richten.

00:11:02: Das ist dazu ein Verpflichtend für alle, die in diesem Bauprozess dann beteiligt sind.

00:11:05: Genau und in diesen Kriterienkatalog sind eben diese sechs Fokus-Themen aufgeschlüsselt Klimaschutz Mobilität Grünraum und Biodiversität Kreislaufwirtschaft Attraktives Umfeld Und auch nachhaltiges Wirtschaften.

00:11:19: Okay

00:11:19: Die sind da aufgeschlüsselt.

00:11:21: Das ist auch konform mit den Vorgaben von der Stadt Wien, weil wir eine Unternehmung der Stadt Winzen haben das natürlich aufgenommen und bei uns auch umgesetzt.

00:11:28: Okay gibt ganz informative Homepage über alle Bauprojekte.

00:11:33: eines davon ist ja die Klinik in Otterkringen und habe ein nettes Stichwort drin gefunden glaube ich klinik im Park.

00:11:41: Zumindest scheint das einmal das Logan gewesen zu sein.

00:11:44: Klingt natürlich attraktiv und spielt ein bisschen in diese Grünraum- und Biodiversität, also ist es eine Anforderung an moderne Gesundheitseinrichtungen, dass sie nicht nur innern schön sind sondern auch außen etwas bieten?

00:11:58: Das ist natürlich dort an dem Standort den Otter kriegen, ist das eine Psychiatrie für Erwachsenen?

00:12:04: Und hier wurde das gezielt dort hingesetzt, als das Abseits von jetzigen Krankenhausbetrieb in einem grünen Raum wo auch sozusagen das Gebäude quasi entkernt wurde damit die Bäume stehen bleiben können.

00:12:18: in gewissen Stellen.

00:12:19: Das ist sehr interessant, ja?

00:12:20: Und dann der Baum mit einem Gebäude ist und da raufragt damit, dass er stehen bleiben kann.

00:12:25: Und natürlich ist dort auch ein schöner Garten für die Patienten, die halt Ruhe suchen, kurz Entspannung suchen und ein tolles... Ich war selber dort, ich finde das extrem schön dieses Gebäudeklub.

00:12:38: Die Mitarbeiter sind extrem zufrieden drinnen in diesem Gebäuden arbeiten zu dürfen.

00:12:43: Die Patienten sind auch sehr wohlgesonnen diesen Gebäuda Und das Umfeld des Gebäudes hat ja auch etwas mit der Genesung zu tun.

00:12:54: Wenn es umfällt, dann ist es für den Patienten in diesem Krankenhaus gesund zu werden ein leichteres.

00:13:04: Das heißt die Situation war dort unter anderem so dass die Bäume da waren und das Gebäude musste sich um den Baum herum orientieren.

00:13:14: Es ist natürlich, wird das Stadtgartenamt freuen.

00:13:17: Weil ich weiß es selber wie schwierig es ist einen Baum zu entfernen für ein Gebäude.

00:13:21: Das ist in Wien ein ganz heißes Thema und sehr emotional aufgeladen.

00:13:25: D.h.,

00:13:26: dort haben sie so gelöst dass der Baum als Faktum war.

00:13:30: Genau an einer Stelle des Gebäudes ja.

00:13:32: Ja, okay.

00:13:33: Spannend!

00:13:35: Den Kriterienkatalog bist du schon erwähnt?

00:13:38: da auch einen Sonderpreis dafür bekommen.

00:13:40: Im Oktober, den habe ich gesehen.

00:13:42: Gratulation!

00:13:44: Ich glaube das ist ein wesentlicher Punkt dass man als Organisation so etwas hat was für alle die dann im Bauprozess beteiligt sind verbindlich ist.

00:13:52: es wird wahrscheinlich anfangen beim Planer der nach gewissen Kriterien planen muss und geht dann über auf die ausführenden Firmen.

00:13:59: Und irgendwann, wenn das Ding da fertig ist, müssen sich wahrscheinlich auch die Facility Manager dran halten, dass sie entsprechend diesem Kriterienkatalog des Gebäude betreiben.

00:14:08: Das ist sehr hilfreich!

00:14:10: Wie wird denn das überwacht?

00:14:11: Wie stellen Sie das sicher?

00:14:13: Dass dieser Katalog tatsächlich erfüllt wird?

00:14:16: gibt es da externe Qualitätssicherung oder...

00:14:20: In jedem Projekt von uns haben wir ja die Bauheinorganisation.

00:14:25: WPG, die Projekt- und Baumanagementgesellschaft setzt für uns die Projekte um.

00:14:31: Und da ist die Struktur ja so dass wir einen Projektleiter haben, Projektsteuerung dem Generalplaner, der örtliche Bauaufsicht oder die Strukturen runter bis zum Bau.

00:14:44: Der Projektleit ist dafür zuständig und verantwortlich das Projekt mit allen Vorgaben die wir geben umgesetzt wird.

00:14:52: Da wird durch den Generalplaner natürlich und durch die Projektleitung wird das gemohnt.

00:14:56: dort, ob dieser Katalog natürlich umgesetzt wird.

00:15:02: An dieser Stelle eine kurze Unterbrechung für eine Frage an Sie.

00:15:05: Sind sie auf der Suche nach einer Bühne für ihre Innovationskraft?

00:15:09: Der FM-Date in dem Jahr ist die Konferenz mit Weitblick, bietet ihnen diese Möglichkeit.

00:15:15: Unter dem heurigen Motorkräftebündeln – Fortschritt gestalten findet die Veranstaltung am September im Wiener Park Hyatt statt.

00:15:23: Mit unseren Sponsoringpaketen verschaffen wir ihnen die Sichtbarkeit, die sie verdienen.

00:15:28: Und Tickets gibt es natürlich auch!

00:15:30: Alle weiteren Infos unter www.fm-d.at da link dazu in den Shownotes.

00:15:37: und jetzt zurück zum Gespräch mit Angelika Ludwig Wenn ihr vielleicht noch ein bisschen beim Thema Klimawandelanpassung verbleiben darf.

00:15:50: Jetzt haben wir zwei Wochen eine große Hitze hinter uns.

00:15:55: Jetzt war die Hitze das prägende Thema, aber es gibt ja noch viel mehr als Hitze.

00:15:59: Es gibt auch sonstige Naturereignisse, die wenn man den Experten und Experte in den Glauben schenken darf, die einfach häufiger werden.

00:16:07: Also es geht nicht nur um Hitze, es geht um Starkregen, es wird um Überschwemmungen.

00:16:12: Es geht um Trockenheitsturm – übrigens man hört gerade im Hintergrund ein bisschen den Windblasen!

00:16:18: Jetzt sind sie als kritische, infrastrukturell stark exponiert.

00:16:22: Das heißt es ist absolut wichtig dass Spitäler und Gesundheitseinrichtungen auch unter diesen erschwerten Bedingungen funktionieren.

00:16:30: jetzt abseits der Hitze was tun Sie oder was steht denn noch drin in diesem Kriterienkatalog?

00:16:34: Im Sinne von Risikominimierung auch.

00:16:36: Es würde mich interessieren.

00:16:37: Es

00:16:37: ist natürlich so das wir die Gebäude und energieeffizient gestalten Ressourcen schonend und natürlich auch mit sozusagen erneuerbaren Energien oder Energie, die für uns arbeitet und das quasi ausgestattet ist wie Photovoltaik und Geotomie.

00:16:54: Und dadurch ist es auch schon in einer gewissen Art und Weise resilient, weil wir da nicht abhängig sind von außen.

00:17:01: Wir haben einen gewissen Strom, den man selber produzieren durch die Photovoltalkanlage – und wir haben die Geotomie, die uns für unsere arbeitet sozusagen und wir nicht von einem externen Anbinder jetzt wirklich abhängig sind.

00:17:13: Das ist jetzt zum Beispiel schon so im Verwaltungsgebäude, in Otterkring das neu errichtet wird, dass im Prinzip ein autarkes Gebäude ist und als Redodanz sozusagen dann noch Anschluss hat natürlich an Fernwärmer oder andere Medien die die Redodance herstellen.

00:17:31: aber im Prinzip...

00:17:32: Ist schlauer ja, das hat sagen jetzt Abseits vom positiven Effekt, denn erneuerbare Energien jetzt im Sinne des Klimaschutzes haben sind sie natürlich wesentlich weil sie einen stabiler machen und weil man eine gewisse Autarkie damit erreicht hat.

00:17:46: Und ist es ein Standard oder?

00:17:49: Weil Sie werden wahrscheinlich standardmäßig immer schauen müssen ob sich das ausgeht...

00:17:54: Es ist natürlich so dass wir da Tiefenbohrungen machen müssen und dann wird es berechnet, ob dieses sich rechnet oder nicht.

00:18:01: Man hier eine Gärtomie machen darf oder kann ja Und es ist jetzt so, dass wir im Standort eben Otterkring beim Verwaltungsgebäude das umsetzen können.

00:18:10: Aber zum Beispiel in Favoriten nicht, weil's einfach nicht geht von der Struktur des Bodens.

00:18:16: Können wir vollstellen und was tun Sie dann?

00:18:18: Dann bleibt wahrscheinlich die Fernwärme erst...

00:18:20: Die Fernwährme sind ja das Motor von der Stadt Wien raus aus Gas.

00:18:24: Das verfolgen wir natürlich.

00:18:26: Dann gibt's die Fernwermeranschlüsse und die sind natürlich retotant ausgestattet falls er mal etwas sein sollte.

00:18:34: Ja, und im Sinne der Decarbonisierung hat ja auch glaube ich die Fernwärme ein gewisses Programm.

00:18:39: also zumindest wir rechnen damit das bis zu den Dekarbonisierten Fernwirmen durch die Tür oder durch die Mauer kommt.

00:18:48: dann haben wir zumindest einmal das Klimaschutzthema behandelt.

00:18:52: Das Auto-Keythema verbleibt natürlich.

00:18:55: Spannend!

00:18:56: Sie schauen dass sie so unabhängig wie möglich sind.

00:19:01: Sie haben einen Holzbaupreis bekommen für das genannte Projekt in der Klinik Otterkring, die ja Psychiatrie.

00:19:08: Was war denn da Ihr Zugang?

00:19:10: Also warum Holz?

00:19:11: Was macht den besonderen Reiz aus auch im Zusammenhang mit dem Rahmenbauprogramm?

00:19:17: Das ist ein tolles Projekt!

00:19:19: Bei Holz geht es nämlich darum... Es ist vorgefertigt und schnell aufgestellt des Gebäudes.

00:19:24: Ich sage jetzt, es ist schnell erbaut.

00:19:27: Aber Holz hat auch den Vorteil dass natürlich CO² bindet.

00:19:30: Das war natürlich auch ein gewisses Kriterium.

00:19:35: Wir mussten eben wie gesagt die Funktion der Psychiatrie, die Funktionsbereich von Benzing absiedeln, ehemaligen Otto Wagner-Spital und hat den Standort Otterkring sich entschieden in dieser grünen Oase, die es dort gegeben hat.

00:19:50: Und natürlich ist ein Holzfachbau oder Holzelementbau Es war gedacht, als Interimsbau die beste Möglichkeit schnellstmöglich und auch finanziell.

00:20:01: Das ist natürlich auch immer ein finanzielles Thema in einem gewissen finanziellen Rahmen das umsetzen können.

00:20:07: Und daraus ist es ein sehr schöner moderner, finde ich beruhigender Holz vorgeworden.

00:20:12: also wirklich...

00:20:12: ...und es ist aber ein temporäres Gebäude!

00:20:16: Wird es dann im Zuge des Neubaus der Zentralgebäude, wenn ich das richtig sage?

00:20:22: Oder weiß man das noch gar nicht.

00:20:24: Man weiß es noch nicht sogar.

00:20:25: Es wurde als temporäres Gebäude eingereicht.

00:20:27: bei der Baubehörde aber sollte glaube ich im Sinne aller sein dass es stehen bleibt dieses wunderbare Gebäud.

00:20:33: Das ist schöner ja

00:20:35: und spielt da so Holzbau im Bereich der Gesundheitseinrichtungen generell immer mehr eine Rolle?

00:20:43: Es ist von der Hygiene her etwas schwierig hier Also Holz, es ist natürlich ein Gipskarton oder Beton.

00:20:49: Eine klarte Oberfläche ohne Struktur ist für die Hygiene sozusagen ... wird das lieber gesehen.

00:20:56: aber Holz hat natürlich Strukturen und da ist immer das Thema dass sich eventuell dort etwas bilden könnte was man im Krankenhaus nicht haben möchte.

00:21:05: Jetzt ist es schon immer noch ein Diskussionspunkt, aber ich glaube das findet immer mehr einen Zug auch in den Gesundheitsbereich.

00:21:12: Holzbau.

00:21:13: Das heißt jetzt sind ja die Oberflächen aus Holz?

00:21:16: Weil man könnte auch sagen, man macht halt die Tragstrukturen so aus Holz und die Oberflächen dann nicht...

00:21:21: Nein!

00:21:21: Auch die Oberfleichen-Innen sind aus Holz natürlich dort wo es möglich ist.

00:21:26: Und das musste aber leider auch durch Hygienemaßnahmen oder Vorschriften das Holz sozusagen noch einmal mit einer Beblankung versiegelt werden.

00:21:36: Das ist ein Schade, weil dann die ganze Struktur nichts rauskommt.

00:21:39: aber trotzdem ist es...

00:21:42: Also man hat auch Holzabdeck?

00:21:43: Ja!

00:21:44: Es ist so ... Auch wenn man das Gebäude betritt als Besucher merkt man schon auch ... Es ist ein anderes Feeling, wenn man reinkommt.

00:21:53: also man merkt es einfach ja.

00:21:55: Also es war auch kein Zufall, dass man das jetzt gerade für die Psychiatrie ausgewählt hat.

00:21:59: Oder würden Sie das jetzt unabhängig vom Anwendungsfall als geeigneten Werkstoff

00:22:04: nehmen?

00:22:05: Es ist ein geeigneter Werkstuhl für alle Fachrichtungen weil wir jetzt einen Otter kriegen des Ortotrauma Gebäude ja auch in Holzmodulelementen umgesetzt haben und das ist mit OB also mit Intensivstationen zum Beispiel.

00:22:18: Das funktioniert genauso.

00:22:23: Weil das ist ja dann die Königsklasse von technischen Anforderungen, so ein OP-Saal.

00:22:28: OP-Saal sind es nicht, nein der Pseesaal ist noch in einem alten Gebäude aber die Intensivstation ist im Neuen.

00:22:35: Ja spannend da haben sie viele unterschiedliche Anforderung zu erfüllen vom OP Saal bis zum beruhigenden Krankenhausbett.

00:22:45: Der

00:22:45: Habi-Garten z.B Ja interessant!

00:22:49: Der zweite Projekt, das mir aufgefallen ist – weil sie das ja auch wirklich gut veröffentlichen – ist die Klinik Donaustadt.

00:22:56: So heißt er.

00:22:56: Er ist einer der Schwerpunkte in der Versorgungsregion und da wird eine neue zentrale Notaufnahme gebaut.

00:23:04: Und ich glaube sogar im Jahr zwanzigundzwanzig veröffentlicht zumindest war es...

00:23:08: Im Altbestand wird die zentrale Notaufnahmen strukturell erneuert Und es ist kein Neubau, es ist eine Sanierung der Alten und auch die Strukturen werden verändert.

00:23:19: So dass jetzt in die Neuzeit passen sage ich jetzt einmal.

00:23:22: Okay, okay das ist also kein Neubaubau.

00:23:23: dann habe ich das vielleicht falsch verstanden?

00:23:26: Wie dimensioniert man denn einen Notaufnahme?

00:23:29: Also wie viele Leute wären kommen?

00:23:32: Wer kann das vorher sagen?

00:23:33: bekommen sie da die Vorgaben?

00:23:35: oder wie funktioniert so?

00:23:36: was?

00:23:37: ja?

00:23:37: Es gibt ja diesen RSG-ÖSG und da wird alles festgelegt.

00:23:43: Von der EMA-Fierundzwanzig wird das ausgegeben und dann ... Ah, da gibt es

00:23:47: also ... Da

00:23:47: wird dann genau, da gibts Vorgaben.

00:23:49: Vorgabenseiten

00:23:50: der Behörden, die diese Abschätzung eigentlich treffen müssen ja?

00:23:55: Und der Wiener Gesundheitsverbund ist eher auf der ausführenden Seite und sagt, dass was dort gefordert wird, das stellen wir sicher.

00:24:03: Genau so.

00:24:04: Das wäre ein spannender Regelkreis irgendwie das einmal zu verstehen weil wenn sich die Rahmenbedingungen ändern Dann musst du es irgendwie dann auch einfach so auf die Planung nehmen.

00:24:15: Ja genau, die Planungen aber wir sind die bauliche Planung und diese Planung mit den wie viele Diensträder brauche ich?

00:24:22: Wie viele Ärzteschwestern, Pfleger usw.

00:24:25: Das ist die Betriebsorganisationsplanung und das sind wieder ganz andere ausgebildete spezialisierte Personen, die das machen.

00:24:34: Okay.

00:24:34: Vielleicht müssen wir mit denen mal eines der nächsten Interviews führen, weil das ist natürlich eine spannende Frage ja?

00:24:39: Weil für sie ist ein Eingangsparameter für die bauliche Planung

00:24:43: und... Wir haben eine Masterbetriebsorganisation-Planung.

00:24:49: Ein Schriftstück wo das alles drinnen vorgegeben ist.

00:24:53: Aber diese Master Betriebs-Organisation kommt nicht von uns!

00:24:57: Und die wird abgeleitet aus dem regionalen Strukturgesundheitsversorgungsplan und der wieder kommt von den österreichischen Strukturgesundheitsplan, also wird er wieder runtergebrochen.

00:25:10: Also da gibt es auch Vorgaben, bundesweit, länderweit... Na

00:25:15: vielleicht werden wir das in einer der nächsten Episoden beleuchten weil das könnte man vorstellen dass da einiges drin steckt, dann fand er sie.

00:25:25: Ein zweiter Zeitungsartikel der man aufgefahren ist war Frankreich, das ist ein ganz anderes Land, aber Frankreich hat ja im Zuge dieser Hitzewelle die dort glaube ich eine Woche früher bei uns den Alkohol-Konsum untersagt in Paris Und die Begründung war, die Kliniken sind schon so ausgelastet und sie haben schon so viele Rettungsfahrten.

00:25:49: Dass es sich nicht leisten können jetzt zusätzliche Rettungspfaden, die alkoholbedingt stattfinden mit diesen Rettungen sozusagen das schon überlastete System zu belasten.

00:25:59: Das habe ich schon ganz heftig gefunden.

00:26:01: eigentlich welche Auswirkungen solche Hitzerwellen dann haben wir.

00:26:05: Da muss ich sie irgendwann ein Masterplan geben für jemandem was ich sage wie eng ist denn das Nadelöhr?

00:26:10: Aber gut.

00:26:11: Das soll heute nicht das Thema sein, aber ich nehme es mit, dass es vielleicht mal ein interessantes Thema wird.

00:26:18: Wir haben im Vorgespräch ... Sie sind ja primär für die Neubauten zuständig.

00:26:23: Darum ist das auch das Thema des heutigen Gesprächs und nichtsdestotrotz würde es mich interessieren, wie eine Gesundheitsverbund hat.

00:26:31: Nicht nur Neubauten, sondern auch Bestandsgebäude.

00:26:36: In Österreich ist der Großteil der Gebäude bestand.

00:26:39: Im Vergleich zu dem was neu gebaut wird, ist der Bestand deutlich größer.

00:26:44: und jetzt würden wir natürlich interessieren... Wie wird der Bestand fit gemacht?

00:26:49: Also ist nicht Ihre Zuständigkeit, das verstehe ich.

00:26:51: Aber gibt es da einen Austausch?

00:26:53: Weil im Rahmenbauprogramm so wie ich es verstanden habe steht ja nicht nur was zum Thema Neubau dringend sondern auch zum Thema Modernisierung und Sanierung des Bestands.

00:27:04: Richtet sich das zumindest nach dem gleichen Kriterienkatalog?

00:27:08: Es ist natürlich so, dass er Bestand ganz andere Voraussetzungen hat als ein Neubau.

00:27:13: Natürlich muss man immer schauen was es im Bestand vorhanden und was fehlt.

00:27:17: Sollte ich mal diese Is-Zollaufnahme machen?

00:27:20: Und dann ist das natürlich auch immer ein Thema der Finanzierung oder des Geldes oder des Budgets, das man hat.

00:27:27: Dann ist es auch noch ein Thema bei uns an den Standorten.

00:27:30: wie lang steht sozusagen ein Barbion noch weil ja die Pavillon-Struktur aufgelöst wird in einem Zentralbau.

00:27:36: Und das geht ja schrittweise über die Jahre bis zum Jahr zwanzig, achtundreißig und zwanzichvierzig.

00:27:41: Ja?

00:27:42: Und natürlich schaut man, wenn man sieht dass man einen Sanierungsbedarf hat und die Strukturen nicht mehr passen, dass man so anpasst, dass die weiterhin die Patientenversorgung gewährleistet ist.

00:27:54: Weil wir machen das ja alles im Vollbetrieb sozusagen des Krankenhaus Pferde keine Leistungen herab, damit wir hier bauen können.

00:28:01: Sondern wir müssen uns arrangieren mit dem Spitalsbetrieb.

00:28:05: ja, dass das auch weiter funktioniert.

00:28:07: Das war auch eine Vorgabe, dass es so sein muss für uns und wir dürfen den auch nicht einschränken.

00:28:14: Und dann muss man natürlich schauen was braucht es?

00:28:16: Ja und wenn wir jetzt zum Beispiel die Hitze hernehmen, das ist jetzt das große Thema hier, die Hitzen.

00:28:21: Man sieht das alte Parvian sozusagen Bedarf haben an Kühlungen und so weiter, dann ist es natürlich so dass eine Ö-Norm gibt die H-Sechti-Zwanzig.

00:28:32: Das sind die zentrale österreichischen Normen für lüftungstechnische Anlagen in Gesundheitseinrichtungen.

00:28:37: Die Krankenhäuser Pflegenheim Ordination.

00:28:40: Ö-Naumen sind natürlich nicht verbindlich aber sie werden durch Gesetze verbindlicht gemacht oder Diese Öl namen zum Beispiel durch die MR-Vierzig, das ist die Magistratzer Abteilung für Soziales und Gesundheitsrecht.

00:28:54: Und dort wissen wir einreichen wenn wir z.B.

00:28:56: einen Krankenhaus neu errichten möchten.

00:28:59: Und die verlangen zum Beispiel die Ö-Norm H-Sechzigzwanzig als Muskriterium.

00:29:05: Wenn wir jetzt im Bestand sanieren und sozusagen wieder eine Einreichung machen müssten, eben Hygieneinreichungen sind wir bei der Hygienee ja oder bei der MF-Vierzig, dann muss natürlich die H-sechzig zwanzig eingehalten werden und die besagt das Patientenzimmer nicht eine höhere Raumtemperatur haben dürfen als sechsundzwanziger Grad.

00:29:25: Und damit so zu sagen wenn man solche enormen Gesetze einhält Erschlägt man dann auch schon wieder das andere Thema, was macht man wegen der Hitze?

00:29:34: Das war mir gar nicht bewusst.

00:29:36: Es gibt eine Maximaltemperatur, die es in einer Gesundheitseinrichtung haben darf.

00:29:41: Genau so ist es ja.

00:29:42: Weil das ist ja nicht überall im Säuer, es gibt Arbeitsplätze.

00:29:45: also ich arbeite selber an einem, wo es keine Maximaltempertur gibt.

00:29:51: In gewisse Verpflichtung zum Hitzeschutz, aber eine vorgeschriebene Maximaltemperatur gibt es nicht.

00:29:56: Gibt es in Gesundheitseinrichtungen schon?

00:29:58: Genau!

00:29:59: Es gibt diese Önorme sind im Anwendungsbereich von medizinisch genutzen Räumen einschließlich Operationziele Intensivstationen Behandlungsräume und Patientenzimmer.

00:30:08: Die dürfen nicht mehr als sechsundzwanzig Grad erreichen ja.

00:30:12: Ich glaube ich habe die meisten Themen jetzt so weit durch.

00:30:17: liegt Ihnen noch etwas am Herzen, wenn Sie jetzt an die Wiener Gesundheitseinrichtungen denken.

00:30:21: An den Wieners Gesundheitsverbund und an die Zukunft was sich den Hörerinnen und Hörern gerne mitgeben wollen oder was wir noch nicht angesprochen haben natürlich auch.

00:30:31: Da haben wir vielleicht irgendwas vergessen.

00:30:34: Also ich kann nur zu sagen, also für mir persönlich.

00:30:37: Ich bin als Leitung für das ganze Rahmenbauprogramm, Investitionsprogramm, modernisieren von den Wiener städtischen Kliniken wirklich mit Herzblut dabei weil ich finde es ist eine extrem aufregende auch herausfordernde Aber auch schöne Arbeit.

00:30:55: Und man hat im Hintergrund so das Gefühl, man tut etwas Gutes den Leuten hier in Wien.

00:31:02: Dass man schaut dass man die Infrastruktur, die medizinische Infrastruktur erneuert aufrechterhalt und wir hier herinnern in der ganzen Wiege ist es so, dass wir alle nach besten Wissen und Gewissen unsere ganze Expertise einbringen und auch unser ganzes Engagement da reinstecken damit dieses Programm funktioniert?

00:31:24: Ja, das merkt man auch.

00:31:26: Das kann ich gut verstehen!

00:31:27: Dass man das als sehr sinnstiftende Aufgabe empfindet weil es ist ja irgendwie ein Mitgestalten an der Zukunft.

00:31:35: und was ich so besonders spannend finde ist dass sie da nie Pause machen dürfen.

00:31:39: also Sie können nicht sagen wir bauen jetzt einmal und dann gibt's halt drei Jahre kein Spital sondern die machen das ja immer am... weiß ich gar nicht ob der Vergleich treffend ist am lebenden Patienten ihre ganzen Umsetzungen und das macht es natürlich schon besonders herausfordernd.

00:31:56: Ja, um vielleicht auf meine Frage am Anfang zurückzukommen müssen wir beunruhigt sein.

00:32:01: Das war ja so ein bisschen der Hintergrund oder die Leitfrage hinter dieser Episode.

00:32:07: jetzt im Hinblick auf Gesundheitsversorgung im Jahr zwanzigvierzig.

00:32:11: also aus ihrer Sicht sie haben einen guten Plan.

00:32:15: Genauso ist es, ich glaube wir müssen nicht beunruhigt sein.

00:32:17: Sondern im Gegenteil, wir können uns freuen dass hier wirklich eine sehr moderne schöne neue medizinische Landschaft also wirklich schöne Krankenhäuser entstehen die auch wie gesagt noch dazu sagen möchte auch große grün Räume bekommen also wirklich Parkanlagen dort auch entstehen werden.

00:32:36: und natürlich auch dieses Grüne und das nach außen öffnen für den Patienten glaube ich nochmal bessere Möglichkeit ist, sich physisch und psychisch zu erholen in einem Krankheitsfall.

00:32:51: Jetzt habe ich vorverstanden, Sie haben einen Grad studiert.

00:32:54: Ich will mir eher genau...

00:32:54: Sie sind sozusagen ein steirischer Exportartikel.

00:32:57: So ist es ja über Linz gekommen!

00:33:01: Und sie bringen sich in die Zukunft der Wiener Gesundheitsversorgung ein, finde ich gut.

00:33:08: Nein, ich muss auch sehr ehrlich sagen.

00:33:09: Ich bin nicht schon lange in diesem Geschäft, aber ich finde das immer noch als spannendste Aufgabe die bis jetzt gehabt haben, dass zu machen für die Allgemeinheit ist wirklich schön.

00:33:19: Ja, es ist ein schöner Schlusssatz.

00:33:20: dann sage ich herzlichen Dank fürs Gespräch!

00:33:23: Danke schön

00:33:27: Das war der zweite FM Talk.

00:33:29: Mein Fazit für heute.

00:33:31: Wir müssen uns in der Gesundheitsversorgung keine Sorgen machen.

00:33:33: Für Neubauten sieht Frau Ludwig optimistisch in Zukunft.

00:33:37: Mich beschleicht aber auch nach dem zweiten Interview das Gefühl, dass uns im Gebäudebestand die Zeit davonläuft.

00:33:42: Und eighty-fünf Prozent der Gebäudes sind bestanden.

00:33:45: und genau dort kann facility management wirken und die Transformation antreiben.

00:33:50: Und dazu wollen wir sie mit diesem Podcast ermutigen – den Wandel nicht abzuwarten sondern aktiv zu gestalten und ihr Unternehmen als unverzichtbar am Partner für die klimafitte Zukunft zu positionieren!

00:34:01: Und jetzt sind Sie gefragt wo ist Ihre größte Herausforderung?

00:34:05: Schreiben Sie uns in den Kommentaren oder senden Sie uns ein E-Mail unter officeatfmr.or.at.

00:34:12: Auch über Feedbackanregungen und Bewertungen zum Podcast freuen wir uns sehr, folgen sie uns und abonnieren sie uns auf Ihrer Podcastplattform.

00:34:23: Mein Name ist Bern Stampfel von der FMA.

00:34:25: bleiben Sie dran.

00:34:26: gestalten wir die Zukunft gemeinsam bis zum nächsten Mal.

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