Episode 1: Wie klimafit sind unsere Gebäude?

Shownotes

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00:00:06: Zwanzigster September, zwanzundvierundzwanzig Niederösterreich.

00:00:10: Nach vierund zwanzigstunden Starkregen kapituliert die Kanalisation Sie kann kein Wasser mehr aufnehmen und überflutet Straßen und Häuser.

00:00:20: In einem Fleisch verarbeiteten Betrieb stehen die Wassermassen nach kurzer Zeit Meter hoch der Wasserpegel übersteigt Lkws Gebäude und die sensiblen Anlagen.

00:00:29: Ein Schaden in Millionen Höhe entsteht Und die Produktion fällt für unbestimmte Zeit aus.

00:00:36: In seiner Verzweiflung ruft der Betriebsleiter seinen Facilitemenagement-Partner an.

00:00:40: Der ist verantwortlich für den sicheren, nachhaltigen und effizienten Betrieb von Gebäuden und Anlagen – kurz dafür dass alles läuft!

00:00:49: Sein Vorwurf?

00:00:50: Sie sind verantwortlichen.

00:00:51: warum waren sie nicht

00:00:52: vorbereitet?!

00:00:55: Der FM Geschäftsführer steht fassungslos vor den Trümmern und fragt sich hätte ich das vorhersehen müssen?

00:01:01: Waren wir nicht ausreichend vorbereitet?

00:01:03: Wir versprechen unseren Kunden doch immer einen sicheren und zuverlässigen Betrieb.

00:01:07: Und wird es in Zukunft öfter passieren?

00:01:14: Ich bin Bern Stampfel, Sie hören den FM Talk – den Zukunftspodcast der FM-Bausch.

00:01:20: In diesem neuen Format besprechen wir Antworten auf die existenziellen Zukunftsfragen, die die Facility Manager in Österreich umtreiben.

00:01:28: Wir, das ist die Facilty Management Austria und ihre global agierende Schwester die IFMA!

00:01:34: Unser jahres Schwerpunkt ist die Klimawandel abpassen.

00:01:39: Denn das Klima ändert sich!

00:01:40: Aber was bedeutet das für unsere Gebäude und die vielen Millionen Menschen, die sich darin aufhalten?

00:01:46: Welche Services werden nötig sein?

00:01:48: Und welche Chancen ergeben sich daraus für die Unternehmen, die FM

00:01:51: anbieten?!

00:01:53: Mein heutiger Gast ist Susanne von Manek.

00:01:55: Sie weiß wie wir Gebäudeklimafit machen und zwar bevor der nächste Starkregen kommt.

00:02:01: Susanne schaffen wir die Transformation noch rechtzeitig.

00:02:05: Es sagen auch einige Experten und Expertinnen, dass sich das nicht ausgehen wird.

00:02:09: Wir kommen nicht in die Gänge und die fehlen uns natürlich alle diese Sanierungen und alle den Neubauten.

00:02:19: Susanne Formaneck herzlichen willkommen!

00:02:21: Vielen lieben

00:02:21: Dank für die Einladung.

00:02:22: Susanné Formanec hat einen ganzen bunten Lebenslauf von Holzwirtin, wenn es überhaupt eine richtige Bezeichnung ist aber Boko-Absolventin und dann über ganz viele Stationen.

00:02:32: und mir ist heute am Sanierungsgipfel wieder mal bewusst geworden Organisationen, Institutionen, du drin bist.

00:02:41: Also ich nenne jetzt nur zwei oder drei davon.

00:02:44: Grün statt Grau ein Innovationslabor eigentlich für das Thema Gebäudebegrünung.

00:02:50: Renovate ein Innovrationslabor so wie ich es verstehe für den Bereich Gebäudesanierung.

00:02:56: und dann gibt's noch das Institut für Bauökologie glaube ich.

00:03:00: Baubiologie?

00:03:01: So heißt das!

00:03:03: Ich würde gerne starten mit einem Rückblick Eine in eine Zeit, die nicht einfach war.

00:03:08: Ich bin auch heuer wieder draufgekommen.

00:03:10: Jetzt haben wir April, im Jahr ist es April, ich habe gestern in den Nachrichten das Wetter in der Zeit im Bild verfolgt und dort heißen so einen trockenen Frühling hatten wir noch nie.

00:03:22: Zumindest jetzt wird diese Dinge messen Und es hat mich so ein bisschen an den Sommer, dass der in Wien anfänglich unglaublich heiß war.

00:03:31: Also wir hatten damals glaube ich, wenn ich das richtig in Erinnerung habe... ...fünfundvierzig Hitze-Tage also Tage über dreißig Grad.

00:03:38: Das heißt, es war ein extrem heißer Sommer und im September hat sich das dann radikal geändert und wir hatten plötzlich mit Starkregenereignissen zu tun die dazu geführt haben, dass die Westbahn nicht mehr Betrieben werden konnte.

00:03:51: Der Bahnhof im Thulnerfeld ist abgesoffen, weil das so sein kann.

00:03:55: Menge Leute haben irgendwie ihre existenzielle Grundlage in ihren Häusern verloren und meine Frage wie würde das denn heute ausschauen?

00:04:05: Haben wir daraus was gelernt?

00:04:09: War das eine Erwachung?

00:04:10: War es ein Wegruf zum Thema Klimafittergebäude bestand?

00:04:15: Vielen Dank, dass ich hier heute zu Gast sein darf.

00:04:18: Das Jahr zwanzig vierundzwanzig war auch für mich persönlich eigentlich ein sehr ausschlaggebendes Jahr, weil ich habe damals in St.-Bolgen gelebt und wir haben uns entschlossen dann wegzuziehen aus dem Grund, weil eben Westbahn und Co einfach nicht mehr gefahren ist und wir eigentlich nicht mehr angebunden waren.

00:04:34: Zudem haben wir eigentlich live vor Ort mitbekommen wie wenig hier wir vorbereitet sind.

00:04:42: Das war wirklich ein Weggruff, so wie du sagst.

00:04:46: Es war auch die Kommunikation natürlich hier nicht gut genug, es war die Vorwarnung nicht gut und das heißt wir sind eigentlich nicht vorbereitet.

00:04:56: Das hat sich aber viel getan, also ist doch jetzt nicht ganz, aber eineinhalb Jahre her und ich glaube wir haben verstanden dass wenn es einen sehr extrem heißen Sommer gibt, dass die Wärmertemperaturen jetzt physikalisch hier... Und das hat mich lustigerweise gestern in der Früh jemand gefragt mitten am Hundespielplatz, das war ganz lustig!

00:05:14: Und da habe ich noch einmal erklärt sage ich Wärmeretemperatur Eine war mit dem Führter zu, dass natürlich die Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann.

00:05:22: Das heißt wir müssen uns darauf vorbereiten, dass das öfter kommt weil es dann zu einem heftiger Regenschauer kommen kann und da müssen wir natürlich vorbeugen.

00:05:32: Und da war sicherlich im Jahr zwanzig vierundzwanzig ein sogenannter Weggroof.

00:05:36: dazwischen hat sich jetzt sehr viele Evaluierungen gegeben was ich weiß in den Sinten-Sankt-Bolten allein zweitausend fünfhundert Häuser betroffen gewesen.

00:05:45: Jetzt sagt man ja zum Gebäudebestand, also ein Problem damals war ja dass unsere Häuser und unsere Bahnhöfe in unserer Infrastruktur eigentlich nicht für das gebaut sind.

00:05:57: Ich glaube das Stichwort heißt ein bisschen Klimaresilienz.

00:06:00: wie gut haltet unsere Infrastruktur diese neuen Rahmenbedingungen aus?

00:06:06: Es gibt einen ganz netten Klimafahrplan der Stadt Wien, das ist eine nette Broschüre wo tolle Sachen drin stehen.

00:06:12: Das ist durchaus gut gemacht und da steht unter anderem drin dass unser Gebäudepestand in Wien im Jahr two-tausend vierzig klimaresilient und klimaneutral sein soll.

00:06:24: Klimaneutralität ist heute nicht so das Thema aber die Klimaresilienz?

00:06:28: ja also und daher die Frage wie fit Wenn man sich den Bestand anschaut, wie viel trennt uns noch von diesem Zielzustand?

00:06:37: Ich komme auch international sehr viel herum und wir sind eigentlich in Österreich sehr gern gesehen mit unseren Kriterien.

00:06:44: Mit unseren Gebäudekriterien für Neubau.

00:06:46: Da sind wir sicher Vorreiter.

00:06:48: Wir wissen sehr gut, wie Basifräuser gehen.

00:06:51: Wie wissen die Gebäude... im Neubau so bauen, dass sie so wenig wie möglich Energie verbrauchen.

00:06:57: Dass ökologische Materialien eingesetzt sind.

00:07:00: hier natürlich dann der Folterschluss zum IBO.

00:07:03: aber im Bestand sind wir noch nicht Klimafit.

00:07:05: also da sind wir auch am Weg und können eigentlich vom Neubauer sehr lernen.

00:07:11: Aber man muss auch die heutige Zeit sehen, also wir kommen grad vom Sanierungsgipfel.

00:07:15: Du hast das alles live erlebt diese ganzen vielen Diskussionen, die sie jetzt gerade laufen.

00:07:20: ich glaube es ist jetzt auch eine sehr starke gerade Umbruchssituation grade da wo wir einfach erkennen dass wir viel mehr Augenmerk auf den Bestand legen müssen nicht nur wegen der Kreislaufwirtschaft sondern weil der Bestand hier ist und weil wir jetzt gefordert sind dem Bestand in den nächsten Jahren zu sanieren.

00:07:39: Und das eine ist, dass wir uns sanieren müssen aufgrund von energetischen Vorgaben oder auch weil wir natürlich wollen, dass neue Energie dazukommen.

00:07:48: Aber das andere ist es Klimafit machen.

00:07:52: Wenn ich mir die Gebäudezertifizierung jetzt anschaue und da sehe ich, dass dann noch ein Weg ist.

00:07:59: Wir haben zwei zum Beispiel im Klimaaktiv den Grünflächenfaktor drin Aber wir haben zum Beispiel den Flauflächenfaktor nicht drin.

00:08:05: Das heißt, dass Wasser, das hier eigentlich sehr viele Schäden verursacht hat gerade im Bereich St.-Polten wurde noch nicht so richtig bedacht und das ganze Thema Regenwassermanagement nimmt erst jetzt zu Fahrt an.

00:08:21: Wenn wir nach Berlin schauen

00:08:23: z.B.,

00:08:24: wenn dort ein Dach saniert wird oder einen Neubau gebaut wird dann muss man nachweisen, Tropfen in den Kanal geleitet wird.

00:08:33: Das heißt man braucht ein gutes Konzept mit Dachbegrünungen und eine Nachweis, dass hier das Wasser quasi zurückgehalten wird.

00:08:40: Wir sprechen von Wasseredtensionen.

00:08:43: So weit sind wir noch nicht also bei uns.

00:08:45: natürlich muss man auch berechnen und alle die eine Fassaden oder Dachbekrünung machen, machen es eigentlich noch nicht weil sie's müssen.

00:08:53: Also so weit ziehen wir noch vorgegeben ist und gesagt hat, du musst einen Abflussbeiwett von haben.

00:08:59: Weil hier müssen wir einfach das Wasser zurückhalten weil es wird so viel Regen kommen.

00:09:05: Zum Beispiel bei der technischen Lösung zu bleiben.

00:09:07: Wir wohnen am typischen Mehrfamilien-Wohnhaus Altbau ehemaliges Zinshaus mitten in Wien.

00:09:15: Wie würde denn so eine Lösung ausschauen?

00:09:19: jetzt in einem Satz beschrieben?

00:09:21: Was muss dieses Gebäude, warum muss ich mir einstellen?

00:09:24: was muss dieses gebäude können.

00:09:27: Wenn es Klimafit ist?

00:09:28: Ja, wenn das ist was die Stadt Wien sich als Ziel gegeben hat ja.

00:09:33: Ja also das eine ist dass wir sagen wir müssen dekabonisieren.

00:09:38: ich glaube Energie und Decarbonisierung diese zwei Themen sind sehr stark im Moment.

00:09:43: das merken wir auch in der Bauwerksbegründung.

00:09:46: Das ist aber nicht alles.

00:09:47: das eine isst dass wir umstellen auf erneuerbare Energie Aber das andere ist dass Wir Auch Schauen MüsSen Dass Diese Gebäude eben Klimafit werden.

00:09:57: und da gehört nicht nur dazu, dass man hier die Gebäudehülle so gestaltet das sie tatsächlich resilient ist.

00:10:04: Nicht nur mit Dämmungen sondern auch in der Außenhühle so, dass es zum Beispiel Hagel abhält.

00:10:09: Wir haben extreme Schäden durch Hagel, durch Starkregenereignisse und durch Wind.

00:10:15: Darf man nie vergessen, es gibt in Österreich eine sehr gute Webseite, das ist die E-Horror.

00:10:20: also die heißt Horror, vorwärts.

00:10:21: E-horror heißen Horror.

00:10:23: Das war auch meine Lieblingsseite in Sankt Bolton damals, wie wir verschwemmt worden sind.

00:10:27: Weil man sehr genau nachschauen konnte wann kommt das Wasser?

00:10:29: Wo kommt das water?

00:10:30: Wie stark ist es?

00:10:31: und man kann so gleich für die Versicherung verwenden.

00:10:34: Man kann nachher nachweisen – das war auch wirklich so!

00:10:37: Die haben natürlich auch ihre Ratings dann angepasst.

00:10:42: aber wir haben noch das Thema eigentlich der sommerlichen Überhitzung.

00:10:46: Ich glaube, da haben wir in unseren Rahmenbedingungen sehr schön schon angepasst.

00:10:50: Aber was mache ich jetzt mit einem Altbau?

00:10:52: Dass hier vielleicht gerade auch noch drei oder vier Jahre braucht um hier zu dämmen.

00:11:00: Es wird so heiß dass man kaum drinnen übernachten kann weil was passiert in der Stadt in Wien?

00:11:08: es erhitzen sich die Materialien sehr stark auf und diese Gründerzeitenhäuser haben ja wirkliche Masse.

00:11:14: Das heißt, diese Masse die hier verbaut ist übernimmt eine Funktion wie ein Backofen.

00:11:19: Nimmt die Wärme auf und in der Nacht wo es eigentlich kühl geworden ist früher immer wie wir Kinder waren aber ich erinnere mich an das da war dreißig Grad war da wirklich schon extrem ja?

00:11:29: Und in der nachts sollte es eigentlich diese Hitze abgeben so dass die Backsteine wieder kühler werden und das sie den nächsten Tag wieder aushalten.

00:11:35: und das passiert aber nicht mehr.

00:11:37: In der Nacht ist auch durch den Wind keine Abkühlung mehr gegeben ist in der Nacht diese Masse ein richtiger Ofen und gibt dann erst die Wärme

00:11:47: ab.

00:11:48: Das heißt, was wir tun müssen, dass wir die Gebäude schützen vor dieser Hitze.

00:11:53: Und da helfen zum Beispiel Beschattungssysteme – also weil du jetzt auch auf die Stadt Wien hingewiesen hast hat es eine sehr gute Förderung für Beschatungen

00:12:03: z.B.,

00:12:03: das ist das Erste, was man tun kann und soll und das ist nicht so teuer Fensterbeschatten.

00:12:10: Fensterbeschattung ist die effektivste, die es gibt.

00:12:12: Das heißt einmal die Sonne draußen lassen und sie nicht da rein holen damit sich nicht die Räume aufheizen.

00:12:19: Und das nächste sind in irgendeiner Form die Beschattung natürlich der Gebäudehülle.

00:12:25: Am Dach ist das sehr gut möglich mit einer Dachbegrünung oder mit einer guten Dämmung.

00:12:29: eine Dachbekrühnung ersetzt oft auch einige Zentimeter an Dämon Und jegliche Art von Begrünung in der Stadt hilft uns, nicht nur Schatten zu spenden.

00:12:41: Sondern die Pflanzen haben eine besondere Gabe.

00:12:44: Wenn ihnen heiß ist und das wird ihnen heiß dann fangen sie an zu schwitzen.

00:12:49: Das ist die sogenannte Evaporation.

00:12:51: mit dem Sie hier Luftfeuchtigkeit oder Evaperation ausstreuen kühlen sich nicht selber noch nicht nur selber sondern auch die Umgebung Und daher sind es Umgebungen, wo solche Häuser stehen die Begrünung in einem nahen Umfeld haben.

00:13:06: Auch zum Beispiel jetzt Fassadenbegrünungen, die die Fassade hier quasi kühlen aber auch beschatten führen dazu dass man da nachts küheln kann das man die Fenster aufmachen kann und dass man hier Nacht lüften kann.

00:13:20: Das ist eines der wichtigsten Dinge in der Zukunft eigentlich mit Wind Kühle, die von draußen kommen dann so wie wenn wir es von Italien eigentlich gewohnt sind.

00:13:30: Nur die haben halt auch schon die Hitze, so wie in Spanien oder so.

00:13:33: also in der Nacht kühlen und dann wieder alles zumachen und beschatten wieder schauen dass die Sonne wieder draußen bleibt den nächsten Tag in der Früh Und so kommen wir halt tageweise über unsere siebenunddreißig Grasien weg, dass wir dort leben können.

00:13:47: Jetzt sieht man ja solche Lösungen durchaus auch schon in der Anwendung wenn man durch die Stadt geht.

00:13:51: es gibt Fassadenbegrünungen es gibt Solaranlagen es gibt Solargründächer.

00:13:58: also ich glaube das ist durchaus... Das sind Lösungen die sind da und die sind auch schon ausprobiert.

00:14:04: Man kann die vervielfältigen.

00:14:06: Wenn ich mir jetzt das Ziel, den Klimafit-Ziel vorstelle, muss es natürlich hochskalieren.

00:14:13: Es reicht nicht, wenn einzelne Häuser das machen oder diese Lösungen anwenden, sondern es wird ja viele davon brauchen.

00:14:20: Es gibt eine magische Zahl dieser Sanierungsrate.

00:14:23: Ich kenne die, dass die schon seit Jahren gefordert ist, dass diese Sanierungsrat bei drei Prozent liegt.

00:14:29: Das ist zu einem Abstrakt der Wert aber wenn man sich das vorstellt – drei Prozent bedeutet das in ungefähr dreidreißig Jahren Alle Gebäude saniert sind, alle.

00:14:38: Also haben einen komplett sanierten Gebäudepestand und ich glaube wir liegen momentan... also diese dreißig Jahre gehen sich bis zu zwanzigvierzig nicht aus und ich glaub wir haben momentan irgendeine Sanierungsrate die irgendwo bei der Hälfte herum dümpelt.

00:14:50: Jetzt ist meine Frage, die Lösungen sind da Die Herausforderungen sind bekannt Die Ziele sind gesetzt.

00:14:57: Ich habe ein bisschen Sorge dass sich das alles nicht ausgeht.

00:15:01: Ja, es sagen auch einige Experten und Expertinnen, dass sich das nicht ausgehen wird.

00:15:06: Weil mit jedem Jahr das verstreicht natürlich man sieht wir kommen nicht in die Gänge und im Moment haben wir Minimum-... ...fünfundzwanzig Prozent Rückgänge also zu den letzten Jahren.

00:15:17: am Anfang hatten wir sogar sechzig Prozent Und die fehlen uns natürlich alle diese Sanierungen und alle die Neubauten.

00:15:25: ja was braucht es dazu?

00:15:27: Ich glaube, es braucht eine Priorisierung.

00:15:29: Die Stadt Wien hat das und die Stadt ist sicherlich ein großes Vorbild, weil sie auch die Hauskunft hat.

00:15:35: Das ist einer der One-Stop Shops in Europa haben andere Länder, also wir haben das ebenfalls dann etabliert.

00:15:41: Das ist ein großer Vorteil weil mit jedem Objekt kann man eigentlich sich an die Hauskunft wenden und kann ein Sanierungskonzept hier machen und kann eine Beratung abholen, kann einmal schauen wo stehe ich mit meinem Gebäude vielleicht auch einen Energiosweis hier anfordern und das ist schon mal viel wert.

00:16:01: Wir haben eine sehr starke Reglementierung seitens der EU.

00:16:05: Das ist jetzt die EU-Gebäuderichtlinie, die jetzt gerade gekommen ist.

00:16:08: Die besagt dass wir auch einen Renovierungspass in der Zukunft bekommen mit diesen Renovierungspass.

00:16:13: also ich bin ja eigentlich immer ganz begeistert von dem obwohl er noch nicht etabliert ist und er wird freiwillig sein.

00:16:19: aber im Grund genommen sage ich wenn ich jetzt an deinem Gebäude denke oder eine Wohnung du könntest ein Renovierungspass machen könnte es sagen so und ich weiß jetzt ganz genau also jetzt geht sich auch finanziell bei mir halt nur mal die Fenster aus.

00:16:30: Ich schaue mir ganz genau an wann kann ich was tun?

00:16:33: Was muss ich wann tun?

00:16:35: Weil wir dürfen nie vergessen, dass was wir jetzt nicht sanieren.

00:16:38: Das kommt zurück und wir müssen in der Zukunft dafür mehr zahlen.

00:16:42: Ein Dach das heute nicht saniert wird ist noch teurer.

00:16:46: Das müssen auch Wohnungseigentumsgemeinschaften verstehen.

00:16:50: Die können nicht den Kopf in den Sand stecken und sagen dann du mal gar nix!

00:16:53: Das hat bis jetzt auch funktioniert Das funktioniert in der Zukunft nicht mehr und das muss man halt auch verstehen.

00:16:59: Und,

00:16:59: d.h.,

00:17:00: der Renovierungspass, dass man den einfach nimmt und einfach sagt so, was ich tun kann?

00:17:04: Die nächste Generation, die das dann erbt oder übergeben, macht dann den Rest.

00:17:11: Eines der wichtigsten Dinge ist hier in Langfristigkeiten denken und in den Wertbestand der Gebäude.

00:17:18: Und diese Maßnahmen setzen uns eigentlich jetzt am schnellsten dekaronisieren!

00:17:24: Und deswegen sind auch die Häuser jetzt gerade gefragt, die hier natürlich den schlechtesten Energiestandort hat.

00:17:30: Und auf der anderen Seite also das eine ist die Energie und das andere ist natürlich die Sicherheit.

00:17:36: Kann ich in dem Gebäude wirklich drinnen leben?

00:17:39: Wenn es wirklich einen sehr starken Regen gibt.

00:17:42: Also da glaube ich braucht's noch einiges an Aufklärung dass man hier auch so wie gesagt Bolten gemacht hat sich ganz genau anschaut und sagt in welchen Gebiet bin ich?

00:17:50: Die Bank machen das bereits.

00:17:52: Wie schaut es aus in den nächsten dreißig Jahren?

00:17:54: Was kommt auf mich zu?

00:17:55: hier in dem Beri, bin ich in einer Risikozone.

00:17:58: Die haben wir früher nicht so darauf geachtet aber das wird sehr wichtig werden.

00:18:02: Ja glaube ich auch.

00:18:03: ja ich denke mir irgendwann wären auch Versicherungen.

00:18:07: was hat denn derjenige, der sein Eigentum versichern will.

00:18:10: Was hat er alles unternommen um solche Risiken abzuwenden?

00:18:14: Also durchaus denkbar da sind gewisse Gebäude gar nicht mehr versicherbar sehen.

00:18:19: Spätestens dann entsteht natürlich ein riesiger Druck.

00:18:23: Ja ich glaube das muss viel passieren.

00:18:25: jetzt wird gerne auf so einen Schwenk nehmen von den technischen Lösungen und den Rahmenbedingungen zu dem was euch so interessant macht mit diesen Innovationslabors.

00:18:35: Also ich habe jetzt verstanden, die technischen Lösungen sind da oftmals in Rahmenbedingungen schwierig, die Entscheidungsfindung oder die Willensbildung in so eigentümer Gemeinschaften ist zum Beispiel auch nicht immer einfach.

00:18:47: Das heißt welche Rolle können das so Innovationslabor spielen und ich denke zurück an den Sanierungsgipfel erlebt haben, oder ich habe ihn zumindest zum ersten Mal erlebt.

00:18:59: Da geht es um ganz viele Verbände die irgendwie alle in dem Thema Sanierung drin sind und die man eigentlich zueinander bringen sollt damit die miteinander reden ja was für eine Rolle spielen da eure Innovationslabore?

00:19:15: Also was ist eigentlich ein Innovationslabor?

00:19:17: Ich kann mir etwas vorstellen.

00:19:19: aber wie funktioniert sowas?

00:19:22: Ja, so dass viele fragen dann auch uns an Innovationslabor.

00:19:25: Wo ist euer Labor?

00:19:26: Wo geht man denn hin?

00:19:28: Aber ich glaube mittlerweile ist es jetzt doch schon über zehn Jahre, dass die Infrastrukturen hier oder das Instrument Innovationslabour-Markt ist.

00:19:36: InnovationsLabour ist etwas ganz was ganz was Spezielles.

00:19:39: Das ist ein Instrument.

00:19:40: in Österreich und die anderen Ländern in Europa haben sie uns auch nachgemacht dass hier nicht nur die, also sagen wir so Innovation per se natürlich fördern soll.

00:19:50: Der Grundsatz ist aber das wir Lösungen, die wir heute brauchen schneller umsetzen können.

00:19:57: Ich sage es einmal so, ja und dazu benötigen wir vier Säulen.

00:20:00: das eine ist natürlich die Wissenschaft das nächste ist natürlich der Wirtschaft das andere ist die Politik die öffentliche Hand und das vierteste Bevölkerung.

00:20:07: Und wenn man sich jetzt in der Forschung zurück erinnert wie's war vor zwanzig dreißig Jahren also ich bin eh schon solange in der forschung dann war eigentlich die Bevölkerung selten oder eigentlich fast nie Bestandteil von Projekten Und die Wirtschaft hat mitgemacht, aber die Förderung hat kurz vor dem wirtschaftlichen Ausrollen gewasig, hat hier beendet.

00:20:27: Das hat zur Folge gehabt dass die Forschungsergebnisse sehr oft einfach in der Schublade gelandet sind was schön war für die Forschung weil sie haben ihre Publikationen gehabt.

00:20:36: Aber auf der anderen Seite der Markt hat da noch nicht so viel davon gehabt und mit den Innovationslaborn hat man das aufgebrochen.

00:20:44: Er hat gesagt, alles was wir tun ist sehr lösungsorientiert.

00:20:47: Alles wo wir Projekte umsetzen und es geht sehr stark in Innovationen als Prozess.

00:20:55: aber es geht auch in Demonstrationen anzuschauen und zu sagen jetzt probieren wir das einmal aus und wenn wir das ausprobieren dann holen wir uns gleich die Stadt Wien ins Boot, dann holten wir uns die Magistrate ins Boot Diejenigen die wir brauchen wonach wir erkennen können im Prozess braucht seine Änderung.

00:21:11: Wir brauchen andere Leistungsbeschreibungen.

00:21:13: Da fehlt noch ein Standard, da fehlt noch eine Norm zum Beispiel... Das ist auch Innovation!

00:21:18: Das ist Prozess-Innovation und das hilft sehr weil als Innovationslabor haben wir eine neutrale, eine unabhängige Stellung.

00:21:27: also wir sind jetzt nicht finanziert durch Industrie oder so sondern wir sind tatsächlich eine Genossenschaft.

00:21:34: Jetzt bei Rhino Wave, bei Grünstadt Grausin werden Verband.

00:21:37: Also es ist immer eigentlich nicht wirtschaftlich Und damit haben wir eine Stellung, die vielleicht ein bisschen anders sind.

00:21:43: Wo wir uns hier erlauben dürfen auch weil wir in Innovationslabor sind wirklich mal aufzuzeigen zu sagen das funktioniert nicht.

00:21:50: da müssen wir hinschauen.

00:21:53: und einer unserer Gedanken war natürlich dass wir gesagt um wie geht es denn den anderen verbänden eigentlich?

00:21:58: was denken sich die an?

00:21:59: was orientieren die sich was sind ihre Bedürfnisse und was sind?

00:22:04: weil sie vertreten ja oft auch die Wirtschaft.

00:22:06: Gibt es da irgendwo Gemeinsamkeiten, dass wir in einem Strang sind und nicht jeder einzeln kämpft?

00:22:11: Das war eigentlich der Hintergrund warum wir diesen Sanierungsgipfel dann aufgesetzt haben.

00:22:18: An dieser Stelle eine kurze Unterbrechung für eine Frage an Sie.

00:22:21: Hat die Unternehmen bereits seine Lösung umgesetzt, die den CO²-Ausstoß im Gebäudebetrieb nachweislich senkt?

00:22:28: Dann lassen sie uns darüber sprechen!

00:22:29: Wir suchen ihre Erfolgsprojekte für den CO₂-Counter einer Wortschreibung von ca.

00:22:35: Zeigen Sie der Branche, dass FM der größte Hebel für den Klimaschutz ist.

00:22:39: Wir bieten Ihnen die Bühne – inklusive der Preisverleihung am FM-Day.

00:22:44: Aktuell läuft die Einreichphase für Ihre Projekte.

00:22:47: Den Link zur Anmeldung und Infos zu Sponsoringmöglichkeiten finden sie in unseren Schaumdots als im Beschreibungstext unserer Episode.

00:22:55: Machen Sie Ihre Kompetenz sichtbar!

00:22:57: Und jetzt zurück zum Gespräch mit Susanne Vormannik.

00:23:04: Die Facility Management Austria ist ein Netzwerk für Facility management in Österreich und vielleicht ein paar Worte zu uns, weil wir sind.

00:23:12: Facility Management ist das was im weitesten Sinne mit Betrieb von Gebäuden und Infrastruktur zu tun hat.

00:23:19: Wir nehmen für uns in Anspruch, zumindest ist das der Slogan.

00:23:21: Dass wir so viele Gebäude betreuen und dass sich täglich in Österreich zwei Komma fünf Millionen Personen in unseren Unterarmführungszeichen-Gebäuden aufhalten.

00:23:31: Es ist durchaus maßgebliche Dienstleistungen.

00:23:34: da kann man sich Reinigungsleistung an vorstellen, Sicherheitsleistungen, technische Betriebsführungsleistungen und die Braus ist natürlich stark getrieben von.

00:23:44: was bringt denn die Zukunft?

00:23:46: Also was kommt auf uns zu?

00:23:47: Wie müssen wir uns verändern, damit wir zum Beispiel jetzt Klimafitte und klimaresiliente Gebäude betreiben in Zukunft.

00:23:54: Und eine Frage die ich in dem Zusammenhang oft höre, Gebäudepegröding ist ja schön aber wer gießt denn das?

00:24:01: Das ist wirklich eine Frage aus dem Alltag eines Facility Managers.

00:24:06: Ja an der Stelle vielleicht gefragt Das eine ist der Bau, weil man sozusagen begrünt und solche Retentionstecher schafft

00:24:16: usw.,

00:24:16: aber das zweite ist der Betrieb.

00:24:18: Welche Rolle kommt da dem Facility-Management zu?

00:24:22: Und vielleicht auch welche Chancen stecken drin?

00:24:26: Also für uns ist das Facility Management eigentlich um und auf eines der wichtigsten Punkte.

00:24:32: Weil wir haben zwar verschiedene Möglichkeiten hier die Pflege und die Wartung Begrünung in verschiedenen Händen zu geben.

00:24:41: Aber sie muss von Anfang an dazugeplant werden und wir haben die Möglichkeit zum Beispiel, dass es eine automatische Bewässerung gibt mit einem Wartungsvertrag.

00:24:49: dann hat der Facility Management natürlich auch diesen Wartens Vertrag über den er schauen muss.

00:24:54: Es kann aber auch zum Beispiel eine extensive Dachbegrünungen sein.

00:24:58: Die hat eine sehr geringe Pflege.

00:25:00: Wir selber haben am Dach eine exzensive Dachbegrünung, die ist über dreißig Jahre alt.

00:25:04: Wenn das Succulente sind dann brauchen sie sehr wenig Pflege.

00:25:07: aber natürlich so wie bei jedem Dach man muss ab und zu rauf gehen und schauen, hat sich deine Birker vielleicht dazu gesellt?

00:25:13: und die dann rausziehen.

00:25:15: Und dann gibt es auch natürlich die Fälle wo jemand sagt und das haben wir bei unserem Projekt Bertha gehabt ich möchte eine manuelle Pflege haben.

00:25:22: Ich möchte mir auch jemanden nehmen der immer wieder kommt und dann immer drauf schaut.

00:25:26: also in unserem Netzwerk sind da einige die Doris Menig ist, einfach auch so eine Firma.

00:25:30: Die führt das aus.

00:25:32: Das heißt bei unserer Hausverwaltung müsste also hat auch zum Beispiel einen Pflegevertrag hier durch noch einen Gärtnerin und die müssen auch regelmäßig kommen.

00:25:42: Und das heißt das Facility Management muss eigentlich gerade in der Begrünung schon auch dafür Sorge tragen dass die Begrünung ihre Wirkung auch immer entfalten kann.

00:25:54: Wenn man das nicht tut, dann ist die Begrünung tot.

00:25:56: Das ist ein Lebewesen.

00:25:57: Aber dann ist auch nicht mehr die Kühlung und die Beschattung nicht mehr da.

00:26:02: Dann ist die ganze Wirkung weg.

00:26:04: Das is vielleicht als anderes wenn man hier in Baustoff einer Dämmung sieht oder irgendwas anderes ... Die Begründung performt nicht mehr, wenn man sie nicht dementsprechend regelmäßig begutachtet aber auch natürlich pflegt, nähert weil sie braucht Nährstoffe und sie braucht Wasser.

00:26:21: Jetzt ist es ja eine sehr nachvollziehbare Bedingung, dass solche Begrünungs- und Nachhaltigkeitsprojekte gelingen.

00:26:31: Im Detail ist es schwierig.

00:26:32: also jeder der sich ein bisschen um Pflanzen kümmert weiß das manchmal gelingt manchmal gelingt nicht und ich sage mal jetzt nicht die typische Jobbeschreibung eines Hausmeisters, weil man mal so will.

00:26:45: Also wir sind im Facility Management tätig da gibt es Leute das sind Objektbetreuer, Hausmeister, Sicherheitsleute für dies vielleicht... Pflegen von Grünraum und von begrünten Dächern etwas Ungewöhnliches.

00:27:01: Also da ist ein bisschen auch die Frage, wo ich gerne eine Antwort mitnehmen würde, welche Kompetenzen müssen wir denn aufbauen?

00:27:08: oder wo gibt es dann noch Lücken?

00:27:10: Weil es gibt ja nichts Schrecklicheres als eine begründete Fassade, die dann mangelsfachgerechter Pflege vertrocknet.

00:27:17: Das ist ganz furchtbar und das ist fast schlechter keine grüne Fassade zu haben, weil das sieht natürlich auch jeder aus.

00:27:23: Welche Kompetenzen müssen wir aufbauen?

00:27:26: Das hat sich auch sehr stark verändert.

00:27:28: also finde ich jetzt auch persönlich, weil durch den Klimawandel wir nicht nur Herausforderungen für Materialien haben, das kommt ja auch dazu dass man hier wenn man jetzt zum Beispiel keine Dachbegrünung hat und eine Folie am Dach hat dann muss man sich bewusst sein, dass die Extremtemperaturen ausgesetzt wird von bis zu sechzig Grad Materialsprüde machen.

00:27:49: Das muss man einfach wissen, dass wir in einer anderen Zeit angekommen sind und bei der Begrünung ist es so, dass das jetzt auch nicht nur eine Pflanze ist sondern es muss die richtige Pflanzen im richtigen Standort sein mit der richtigen Pflege.

00:28:02: Grundsätzlich wissen das die Gärtner.

00:28:04: Es wird aber nicht die Versatenbegründung oder die Dachbegrünungen zum Beispiel in allen, also in den Berufswagen ausgebildet.

00:28:11: Wir haben eine Weiterbildung dafür.

00:28:13: Die heißt auch, das sind fünf Module.

00:28:16: Das ist die Bauwerksbegründungsweiterbildung und da schulen wir Landschaftsplaner, Landschaftarchitekten, Architektinnen aber auch GärtnerInnen, Gala-Bauer zum Beispiel oder Gala BauerInnen hier ganz speziell das Wissen über Bauwerkesbegrünung.

00:28:31: Gala, GALA BAUER, kurz Gala heißt Garten und Landschaft?

00:28:33: Ja genau.

00:28:34: Also vermute ich jetzt schon mal über

00:28:35: Gala Gartnern.

00:28:36: Genau, also eigener Begriff gegen den Garten- und Landschachtsplaner.

00:28:39: der Gärtner- und Landschaftsbauer, genau.

00:28:42: Also wir haben auch gesehen dass wir viel früher noch beginnen sollten und die Kammer hat dann mit uns einen eigenen Lehrberuf hier aufgestellt und das ist heute der Klimagärtner.

00:28:53: Die Klimagärtenerin!

00:28:55: Das heißt weil früher wurde doch Gärtnerei immer mit Friedhofsgärtner verbunden wo man gesagt hat naja das ist ein Beruf dann planst mal Pflanzen macht nichts anderes.

00:29:06: Aber heute ist eigentlich der Gärtner viel mehr, dass man hier auch eine Aufgabe hat diese Wirkungen tatsächlich zu bewahren und genau zu wissen.

00:29:17: das was geplant worden ist muss auch so ausgeführt werden damit die Pflanze wirklich jahrelang ihre Aufgabe erfüllt.

00:29:25: aber jetzt vielleicht doch wenn man versucht die Kompetenzen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entwickeln.

00:29:32: Dieses Thema Klimagärtner ist einfach etwas, was wir brauchen.

00:29:36: Fortbildungen dafür gibt es schon?

00:29:38: Ja ja natürlich!

00:29:40: Wir haben die Weiterbildung und Tertifizierungen.

00:29:44: Wir haben Labels also bei uns das natürlich.

00:29:47: Alles was Qualitätssicherung ist sehr hochgeschrieben.

00:29:49: Wir haben jetzt eben die Norm mitgeschrieben, ja natürlich!

00:29:52: Also das gibt es schon alles?

00:29:53: Ja, ja.

00:29:54: Wo könnten sich zum Beispiel jetzt interessierte Facility Manager hinwenden?

00:29:57: wenn sie etwas wissen wollen über dieses Berufsbild, über die Weiterbildungsangebote, findet man das auf eurer Website Grünstadt-Grau

00:30:07: z.B.?

00:30:07: Genau.

00:30:08: Das findet man beim Verband für Baubegrünung oder bei Grunstadt-Grau eben bei uns.

00:30:12: also wir sind die operative Einheit vom Verband und man findet aber auch auf der Kammer.

00:30:16: Also beim AMS findet man's, also die sind schon überall drin eigentlich.

00:30:22: Plus bei dem Galabaurverband gibt es das eigene Verband auch für den Galabau her mit denen wir natürlich zusammen erbeißen.

00:30:29: Die haben ja bei der ÖG gebt, die Vereine haben sie natürlich und bewerben sie auch.

00:30:33: Ja

00:30:34: interessant!

00:30:35: Gut ich höre es gibt ein großes Angebot.

00:30:38: jetzt

00:30:38: haben wir beide den heutigen Tag am Sanierungsgipfel im Jahr.

00:30:45: Hörerinnen und Hörern wissen, was das so ist.

00:30:48: Wir sind im Prinzip ein Treffen wo es schon um die Sanierung des Gebäudebestandes geht in Österreich.

00:30:56: Ich hätte für mich heute mitgenommen.

00:30:57: Es waren viele Verbände da Die unterschiedliche Rollen in diesem ganzen Biotop-Sanierung spielen.

00:31:06: Was war denn so dein Eindruck oder dein Resümee aus dem heutig sehr aktiven Nachmittag?

00:31:12: Also ich habe mir zumindest als sehr aktiv empfunden.

00:31:16: Also zum Einen war es sehr erstaunlich, dass sie sich verwendet haben.

00:31:20: Das war wirklich toll!

00:31:22: Schön zu sehen, dass auch alle gekommen sind und alle in Person gekommen sind.

00:31:27: Wir haben uns nicht hybrid abgehalten.

00:31:29: Und man muss auch so einen Tag sagen – es gibt unheimliche gute Kompetenzen bei uns in Österreich.

00:31:34: Viele und gute Kompedenzen und hier eine Kooperationswilligkeit.

00:31:40: Sonst würde das auch nicht so funktionieren, dass alle kommen und sagen ich mache damit.

00:31:45: Ja, ich hab's sehr spannend und irgendwie auch sehr energiereich gefunden.

00:31:51: Den heutigen Tag habe einen guten Einblick in diese Branche bekommen.

00:31:55: jetzt den vielleicht in einer verkürzten Aussage ja was muss ab morgen passieren damit sozusagen diese Vision von klimafitten Gebäuden zur Realität wird?

00:32:07: Also das was wir lang und breit diskutiert haben ist eine Veränderung des Mitrechtsgesetzes.

00:32:12: der Ruf verfolgt uns Und wir merken, dass tatsächlich sehr viele in der Wirtschaft darunter leiden.

00:32:19: Das ist einfach ... Wenn natürlich hier der Mietzinsatz nicht angepasst werden kann, dann zahlt sich das Sanier nicht aus.

00:32:26: Sanierung muss wirtschaftlich werden, ansonsten wird sie nicht passieren.

00:32:30: und wenn es nicht saniert wird, dann erreichen wir auch nicht unsere Klimaziele, dann werden wir auch Strafzahlungen haben.

00:32:37: An die denken wir vielleicht jetzt noch nicht aber die Strafteilung sind natürlich auch teuer.

00:32:42: Das heißt, die Überlegung müsste sein.

00:32:44: Was können wir unseren Strafzahlungen jetzt hier einsparen?

00:32:48: Für das dass wir jetzt unserem Gebäudebestand sanieren.

00:32:52: Ja!

00:32:53: Dass es schneller sein muss.

00:32:54: Dass ein strategisches Thema aufgebaut werden muss und dass mehr Kooperation stattfinden muss.

00:33:02: Das waren sicherlich einige von diesen Highlights.

00:33:06: Das mit den Förderungen habe ich schon gesagt Wir sind sehr förderhörig.

00:33:10: Es geht allein nur darum, dass man sagt ein Anreiz.

00:33:14: Aber ein Anretz könnte zum Beispiel auch ein steuerlicher Anreize sein.

00:33:17: Ich glaube das würde schon sehr helfen.

00:33:19: hier Einheitliche Bewertungsgrundlagen.

00:33:23: Wir merken, dass die Banken nicht immer alle Sanierungsprojekte finanzieren können.

00:33:29: Also sie sind oft das Risiko zu hoch.

00:33:31: Das heißt wenn wir hier auch etwas haben um hier Risiko abzuwägen.

00:33:37: Es ist jede Epoche hat eine eigene Bauweise gehabt und man kann ja nicht ins Gebäude so leicht reinschauen.

00:33:44: Man weiß nicht, ist da mal ein Wasserschaden gewesen?

00:33:47: Was gibt es baufizikalische Schäden?

00:33:48: wie kann man hier durchschauen?

00:33:51: Das sind alles Dinge die einen Bau also verzögert verlangsamt und viele geben dann halt auf nach einer Zeit weil sie einfach sagen das ist ein so mühsamer Prozess Genehmigungsprozesse die sehr lang dauern und wo wir heute auch gehört haben dass sie länger dauern als früher.

00:34:07: das heißt wir sind jetzt in einer in einem Stadium angekommen, wo man einfach sagt eigentlich müssten wir schneller und mehr sanieren.

00:34:14: Und eigentlich haben wir heute gehört dass die Umstände, die Rahmenbedingungen aber so sind das sie so erschweren sind, dass viele sagen da tu ich mir gar nicht ab.

00:34:25: Das darf es natürlich nicht sein weil ich sage wenn wir Geschwindigkeit brauchen dann darf das ganze Thema eines Nichts sein und das ist mühsam Es muss leicht sein und es muss Anreize dafür geben.

00:34:38: Wir haben die Weiterbildung angesprochen, wir haben aber nicht für Fachkräfte manche angesprochen.

00:34:42: Also dem gehen wir entgegen.

00:34:44: Das merken wir weil eine der Fragen sind dann natürlich immer also das eine ist können wir uns das leisten?

00:34:50: Also auch nicht zu sanieren sondern auch zu saniern und das anderes können wir das überhaupt kapazitätsmäßig?

00:34:56: Und da wird im Moment noch zu wenig hingeschaut weil wir in einer alten Gesellschaft sind und wir merken einfach dass Auch bei uns in der Genossenschaft natürlich viele an Pensionen Und wir haben jetzt schon die Meldung manchmal, dass man auf Handwerker acht Monate warten muss.

00:35:13: Okay.

00:35:14: Das ist dann schon ein Thema wo man einfach sagt erstens einmal wie bekommen wir wieder mehr Menschen im Bautehema hinein?

00:35:22: Wie kann das attraktiv sein, dass hier einen Beruf auch erlernt?

00:35:27: und wie können diejenigen so ausgebildet seien, dass sie den neuen ansprüchen hier gerecht werden.

00:35:35: Weil es gehen zwar viele studieren, aber das Wissen wird ja sehr schnell erneuert.

00:35:41: und wenn wir mal gestern Wärmepumpen gehypt haben dann sind jetzt heute die Geothermie so wie Ruze Energy zum Beispiel also Grauwasseranlage mit Wärmerrückgewinnung.

00:35:51: Es sind jetzt schon Technologien, die haben wir in der Schule nie gelernt.

00:35:55: Das heißt man muss am Ball bleiben und Innovationslabore sind auch dazu da dass sich diese neuen Technologie gut funktionieren ausrollen, dass sie das in die Weiterbildungen reinbringen.

00:36:04: In die Standardisierungen rein bringen.

00:36:07: Das ist alles ein komplexes Thema.

00:36:10: Du beschäftigst dich mit Pflanzen und Pflanzen?

00:36:13: Die Baustoffe sind oder dann vielleicht auch nicht.

00:36:15: wie kann ich mal deinen eigenen Garten vorstellen?

00:36:18: Wild!

00:36:21: Ja genau deswegen ja.

00:36:23: Nein bei mir wird wirklich wenig geschnitten.

00:36:28: Und es ist total interessant.

00:36:30: Ja, wir hatten das Buch gelesen.

00:36:31: Ich hab mal dieses Buch gelessen und dann haben wir gedacht, woher kommt es eigentlich?

00:36:33: Dass alle unsere Gärten mähen.

00:36:35: Wir sind ja eigentlich auf die Idee gekommen.

00:36:37: Und dann habe ich das Buch nachgelesen, da hat's gehört, das haben schon die Römer gemacht.

00:36:41: Weil sie mit den Vor-Gärten haben sich gemäht und dann hat man gesehen ... Das sind Wohlhabende, die können sich das leisten.

00:36:47: Aber im Grund genommen muss man sagen, jedes Mähen ist natürlich eine Katastrophe für die Bierdiversität.

00:36:53: Also mein Garten hat wirklich nur das Notwendigste gemähte und ansonsten ... den Tieren und der Biodiversität zur Verfügung.

00:37:03: Und ja, die Bäume werden nur dann geschnitten, wenn sie die Photovoltaik verschatten.

00:37:08: Aber also der Garten ist wirklich so gewachsen wie er gewachsen ist.

00:37:12: Sehr schön!

00:37:12: Das stelle ich mir wunderbar vor.

00:37:15: Herzlichen Dank für das Gespräch.

00:37:17: Ja, vielen Dank.

00:37:17: Quasi interessant.

00:37:19: Danke für die Einladung, danke.

00:37:24: Das war der erste FM Talk.

00:37:26: Mein wichtigstes Fazit für heute?

00:37:28: Die Lösungen für Klimafittegebäude sind da Und so seine Formanek hat uns klar gemacht, Facility Management ist der entscheidende Baustein für diesen Erfolg.

00:37:38: Es geht nicht nur um Technik sondern um mutige neue Organisationsformen.

00:37:42: Erinnern Sie sich an unseren Geschäftsführer aus der Einleitung?

00:37:46: Stellen wir ihn uns heute vor im Jahr zwanzig.

00:37:50: Er hat die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt!

00:37:52: Er hat nicht gewartet, sondern neue Services etabliert und sein Team zu Klimaexperten weiterentwickelt.

00:37:59: Heute blickt er gelassen in die Zukunft, weil er den Wandel als seinen Wettbewerbsvorteil nutzt.

00:38:06: Genau dazu wollen wir sie mit diesem Podcast ermutigen – denn Wandel nicht abzuwarten sondern aktiv zu gestalten und ihr Unternehmen also unverzichtbar am Partner für die Klima für die Zukunft zu positionieren!

00:38:17: In der nächsten Folge gehen wir einen Schritt weiter und fragen was passiert wenn die Krise den Kern unserer Infrastruktur trifft?

00:38:25: Ich treffe Angelika Ludwig vom Wiener Gesundheitsverbund.

00:38:29: Sie plante Wienerspitäler der Zukunft Aber werden diese den Klimawandel standhalten?

00:38:36: Mein Name ist Bernd Stampfel von der FMA.

00:38:38: Bleiben Sie dran, gestalten wir die Zukunft gemeinsam!

00:38:40: Bis zum nächsten Mal.

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